Version 12.33
19 Minuten Lesezeit
Neue und geänderte Funktionen
Stammdaten
Überprüfung der Vorgabedimensionsprioritäten beim Öffnen der Einheitenkarte
Ausgangssituation
Bei den Dimensionen im Zusammenhang mit Sollstellungen in RELion können Vorgabedimensionen sowohl am Einheitenvertrag als auch im verbundenen Debitor hinterlegt werden.
Auswirkung
Da der Debitor nach der Einheit im Buch.-Blatt bei Erstellung der Sollstellungsbuchung validiert wird, kann es passieren, dass bei gleichen Dimensionen Werte der Einheit durch andere Werte des Debitors überschrieben werden.
Anpassung
Abhilfe können Dimensionsprioritäten schaffen. Damit diese aber auch eingerichtet werden, erscheint nun – wenn entweder keine entsprechenden Prioritäten oder eine falsche Reihenfolge für den Herkunftscode der Sollstellung bei den Tabellen Debitor und Einheitenvertrag angelegt wurden – eine entsprechende Smart Notification. Von dieser kann direkt in die Dimensionsprioritäten des korrekten Herkunftscodes gesprungen werden.
Rechtsform im Kontakt
Ausgangssituation
Ein standardisiertes Feld zur Angabe der Rechtsform in Kontakten ist nicht vorhanden.
Auswirkung
Fehlende Information bei Kontakten. Eine Synchronisierung über den Adressstamm ist nicht möglich.
Anpassung
- Neues Auswahlfeld Rechtsform wird auf der Kontaktkarte angezeigt.
- Neue Tabelle Rechtsform mit Code, Abkürzung und Beschreibung wird angelegt und kann von Benutzern verwaltet werden.
- Typische Rechtsformen sind vordefiniert (z. B. Natürliche Person, Einzelunternehmen, GmbH, AG usw.).
- Rechtsform wird auch auf der Kontaktliste angezeigt.
- Neues Auswahlfeld Rechtsform wird auf der Adressstamm-Karte angezeigt.
- Das Feld Rechtsform nimmt an der Adressstammsynchronisation teil.
- Über die Personalisierung kann Rechtsform in RE-Adressstamm-Suche und RE-Adressstamm-Übersicht angezeigt werden.
- Über die Personalisierung kann Rechtsform in Zuständigkeitseinheiten und Zuständigkeitseinheiten-Karte angezeigt werden.
Kreditorische Verträge
Archiv kompakt-Archivierung
Ausgangssituation
Die kreditorischen Verträge wurden als Erweiterung für die Verträge erstellt, waren allerdings noch nicht archivierungsfähig.
Auswirkung
Die kreditorischen Verträge konnten zwar erstellt und gespeichert werden, jedoch nicht archiviert werden.
Anpassung
Die kreditorischen Verträge wurden archivierungsfähig gemacht.
Dazu wurde:
- Das Feld Vertragsnr. in den RELion-Dokumenten ersetzt durch ein gleichnamiges Feld, das auf beide Vertragsarten filtern kann.
- Das vorhandene Feld Vertragsklasse bleibt bestehen, zusätzlich wurde kred. Vertragsklasse eingeführt.
- Für kreditorische Verträge ist die Mitführung einer Kreditornr. zwingend erforderlich, um eine eindeutige Zuordnung sicherzustellen.
Versorgervertrag – Zählerstammkarte verknüpfen
Ausgangssituation
- Die Zählerstammkarte öffnete erst nach mehrfachen Klicks.
- Neue Ablesungen führten nicht zu einer Aktualisierung im Versorgervertrag.
- Es fehlten Felder für Start-/Enddatum eines Zählers.
- Kein Zugriff auf den kreditorischen Vertrag aus der Zählerstammkarte.
Auswirkung
- Unnötige Bedienungsschritte.
- Potenziell veraltete Zählerinformationen im Vertrag.
- Keine zeitliche Zuordnung eines Zählers möglich.
Anpassung
- Einfachklick öffnet die Zählerstammkarte direkt.
- Automatische Aktualisierung nach neuen Ablesungen.
- Neue Felder:
- Startdatum
- Enddatum
- Neues Inforegister Belege in der Zählerstammkarte zeigt den verknüpften kreditorischen Vertrag an.
Vertragsverwaltung
Vertragsänderungen – notwendige Anpassung an den Standard
Ausgangssituation
Beim Verbuchen von Vertragsänderungen wurde beim Vorhandensein einer abweichenden Rechnungsadresse oder eines alternativen Rechnungsempfängers eine Standardmeldung ausgegeben, die bestätigt werden musste.
Auswirkung
Dies führte zu unnötigem Mehraufwand für Anwender – insbesondere beim Stapelverbuchen von Differenzen, da die Meldung keine Relevanz hatte.
Anpassung
Die Standardmeldung wurde deaktiviert.
Der Verbuchungsprozess läuft weiterhin korrekt und ohne zusätzliche Bestätigungen ab.
Vertragskontoauszüge / Einheitenkontoauszüge – Filter Buchungsgruppe
Ausgangssituation
Eine Filterung nach Debitorenbuchungsgruppe war bisher nicht möglich.
Auswirkung
Die Auswertung konnte nicht gezielt nach Buchungsgruppen eingegrenzt werden.
Anpassung
Die Berichte wurden erweitert und unterstützen nun die Filterung nach Debitorenbuchungsgruppe.
Betroffene Berichte:
- 5359582
- 5359583
- 5052482
- 5052481
Die Funktion steht für Vertrags- und Einheitenkontoauszüge einschließlich gruppierter Varianten zur Verfügung.
DSGVO
Überarbeitung der Basistabellen
Ausgangssituation
- In der DSGVO-Basistabelle konnten Tabellen eingerichtet, bearbeitet und gelöscht werden.
- In den Details konnten Einträge neu angelegt oder gelöscht werden.
- Es gab keine Einschränkungen, welche Tabellen überhaupt zulässig waren.
Auswirkung
Es konnten unbeabsichtigte Änderungen vorgenommen werden, die zu Inkonsistenzen oder unerwünschten Datenänderungen führten.
Anpassung
- Einrichten, Bearbeiten und Löschen in der DSGVO-Basistabelle wird unterbunden.
- In den Details können Einträge nicht mehr neu angelegt oder gelöscht werden.
- Zulässig sind ausschließlich Tabellen:
- 18 – Debitor
- 5050 – Kontakt
- 5052492 – Adressstamm

Zusätzliche Hinweise
Neue Aktion „Basistabellen initialisieren“:
- Entfernt alle vorhandenen Einrichtungszeilen.
- Erstellt die Basistabellen vollständig neu.
- Hinweis: kundenspezifische Änderungen gehen verloren.
Neue/überarbeitete Aktion „Basistabellen aktualisieren“:
- Prüft bestehende Einträge auf neue Tabellen/Felder.
- Bestehende Einstellungen (z. B. Drucktitel, Relevant-Kennzeichen) bleiben erhalten.
RELion Dokumente
Initialisierung von Tabellen und Berichten
Ausgangssituation
Bei der Initialisierung wurden bisher alle Tabellen und Berichte und deren Parameter ohne Rückfrage neu angelegt.
Auswirkung
User-Anpassungen (entfernte/ergänzte Felder) konnten überschrieben werden.
Es war nicht ersichtlich, ob nur neue oder alle Tabellen/Berichte initialisiert wurden.
Anpassung
Vor der Initialisierung erscheint nun eine neue Abfrage:
- Nur neue Tabellen/Berichte initialisieren
→ vorhandene bleiben unverändert - Alle Tabellen/Berichte initialisieren
→ zusätzliche Sicherheitsabfrage
→ alle Parameter werden zurückgesetzt
Zusätzliche Hinweise
Die Erweiterung schafft Transparenz und verhindert ungewolltes Überschreiben von Anpassungen.
Neue Berechtigungssätze für RELion Dokumente
Ausgangssituation
Die Berechtigung RelC Documents enthielt neben Dokumentenfunktionen auch Berechtigungen, die die Einrichtung der RE Dokumente betreffen. Es gibt keine getrennte Berechtigungssätze für die Dokumentenfunktionen und Einrichtung.
Auswirkung
Anwender mit dem Berechtigungssatz RelC Documents verfügten über weitergehende Rechte, als für die reine Nutzung von Dokumenten erforderlich.
Eine klare Trennung zwischen reiner Dokumentennutzung und Einrichtung-Funktionen war nicht möglich.
Anpassung
- Alle Berechtigungen im Berechtigungssatz RelC Documents, die die Einrichtung der RE Dokumente betreffen, wurden entfernt.
- Neuer Berechtigungssatz RelC Documents Setup für die Bearbeitung der Einrichtung der RE Dokumente wurde erstellt.
- Der neue Berechtigungssatz beinhaltet auch die in dem Berechtigungssatz RelC Documents enthaltenen Rechte.
Zusätzliche Hinweise
- Für die Nutzung der RE Dokumente reicht der bisherige Berechtigungssatz RelC Documents.
- Für die Verwaltung der Einrichtung soll der Berechtigungssatz RelC Documents Setup verwendet werden.
Verwalterhonorar
Feld Zahlungsformcode
Ausgangssituation
Der Zahlungsformcode war im Verwaltungsvertrag bislang nicht vorhanden. Eine manuelle Pflege durch den Anwender war erforderlich.
Auswirkung
Eine manuelle Eingabe des Zahlungsformcodes in der Verkaufsrechnung durch den Anwender war notwendig.
Anpassung
- Das Feld Zahlungsformcode wird im Verwaltungsvertrag standardmäßig angezeigt und ist editierbar.
- Bei Auswahl eines Debitors erfolgt eine automatische Vorbelegung anhand des auf der Debitorenkarte hinterlegten Zahlungsformcodes.
- Das Feld kann nachträglich vom Anwender angepasst werden.
- Im Rahmen der Verwalterhonorar-Stapelberechnung wird der Zahlungsformcode validiert und in die Verkaufsrechnung übertragen.
Prüfungsergebnis – Funktionalität entfernen
Ausgangssituation
Die Funktion Prüffelder prüfen war als Option im Verwaltungsvertrag verfügbar, obwohl die für diese Prüfung erforderlichen Felder dort nicht vollständig vorhanden sind. Dies führte zu einer nur eingeschränkt funktionsfähigen Prüfung.
Im Mietvertrag ist die Funktion dagegen vollständig funktionsfähig.
Auswirkung
- Anwender erhielten potenziell Fehlermeldungen oder unvollständige Prüfergebnisse.
- Die Sichtbarkeit der Funktion vermittelte den Eindruck einer nutzbaren Prüfoption, obwohl die erforderliche Datenbasis fehlte.
- Die geprüften Ergebnisse waren fachlich nicht valide.
Anpassung
- Die Funktion wird im Verwaltungsvertrag zunächst als obsolet markiert und ausgeblendet.
- Über Personalisierung kann sie für eine Übergangsphase von drei bis vier Monaten weiterhin genutzt werden.
- Anschließend wird die Funktion vollständig entfernt. Ebenso entfallen alle damit verknüpften Felder.
Zusätzliche Hinweise
- Die Anpassung betrifft ausschließlich den Verwaltungsvertrag.
- Im Mietvertrag bleibt die Funktion vollständig bestehen und unverändert nutzbar.
Betriebskostenabrechnung
Erweiterung der Prüfung von Vertragsausnahmen
Ausgangssituation
- Die Prüfung der Vertragsausnahmen war als Menüpunkt verfügbar und wurde in Abrechnung und Wirtschaftsplan automatisch ausgeführt.
- Einige fachlich unzulässige Kombinationen wurden bislang nicht erkannt.
- Die Prüfung objektübergreifender Verträge war teilweise zu restriktiv.
- Prüfergebnisse wurden gelegentlich mit Sonderzeichen (z. B. Backslash) dargestellt.
Auswirkung
- Widersprüchliche oder fachlich unzulässige Vertragsausnahmen konnten gespeichert werden.
- Fachlich zulässige objektübergreifende Konstellationen wurden teilweise fälschlich als Fehler bewertet.
- Prüfergebnisse waren nicht immer klar lesbar.
Anpassung
- Die Prüfungslogik wurde umfassend erweitert und präzisiert.
- Unzulässige Kombinationen werden eindeutig als Fehler erkannt.
- Objektübergreifende Konstellationen werden korrekt bewertet.
- Prüfungen zwischen Prozent-Sollstellung und Betragsfeldern erfolgen konsistent.
- Prüfergebnisse werden sauber und ohne Sonderzeichen dargestellt.
Zusätzliche Hinweise
- Die erweiterte Prüfung wird automatisch beim Holen der Ausnahmen in Abrechnung und Wirtschaftsplan ausgeführt.
- Fehlerhafte Ausnahmen werden frühzeitig identifiziert und verhindern inkonsistente Abrechnungen.
- Bestehende Vertragsausnahmen sollten geprüft werden, um neuen Kriterien zu entsprechen.
BauSecura
Obsolete Objekte entfernen
Ausgangssituation
Die BauSecura-Schnittstelle wurde technisch modernisiert und auf Webservices umgestellt. Bestimmte Seiten dienten ausschließlich der alten Schnittstellenlogik.
Auswirkung Folgende Seiten wurden entfernt:
- BauSecura Übertragungsjournal
- Versicherungsursachenschlüssel
- → ersetzt durch Versicherungsursachenschlüssel
- Versich.-Vertrag Ursachenschlüssel
- → ersetzt durch Versich.-Vertrag Ursachenschlüssel
Anpassung
- Entfernung technisch überholter Seiten.
- Bereitstellung neuer, webservicefähiger Seiten Versicherungsursachenschlüssel und und Versich.-Vertrag Ursachenschlüssel.
Zusätzliche Hinweise
Es besteht kein manueller Anpassungsbedarf. Die neuen Seiten sind funktional kompatibel zur Webservice-Logik.
Ursachencodes Überschriften
Ausgangssituation
Auf den Seiten
- Versicherungsursachenschlüssel und
- Versich.-Vertrag Ursachenschlüssel
war bislang das Feld Ursachentyp verfügbar.
Auswirkung
Das Feld Ursachentyp steht auf beiden genannten Seiten nicht mehr zur Verfügung. Bestehende Datensätze bleiben erhalten, jedoch ohne Sicht- bzw. Pflegebarkeit dieses Feldes in den betroffenen Seiten.
Anpassung
Das Feld Ursachentyp wurde aus den Seiten Versicherungsursachenschlüssel und Versich.-Vertrag Ursachenschlüssel entfernt.
Alle zugehörigen Elemente in der Benutzeroberfläche wurden entsprechend bereinigt. Die zugrunde liegende Logik wurde überprüft, sodass keine unerwünschten Auswirkungen entstehen.
Dauerzahlung
Feld validieren bei Übernahme Einkaufsrechnung und Buchungsgruppe verlängern
Ausgangssituation
Bei Nutzung der Funktion In Dauerzahlung übernehmen aus einer Einkaufsrechnung wurde der Kreditor nicht automatisch in die erzeugte Dauerzahlung übernommen.
Auswirkung
- Eine korrekte Vorgabeverteilung konnte nicht erzeugt werden.
- Fehlermeldungen traten beim Öffnen oder Ausfüllen der Verteilungsdaten auf.
- Die Dauerzahlung konnte nicht korrekt weiterverarbeitet werden.
Anpassung
- Eine Validierung stellt sicher, dass der Kreditor der Einkaufsrechnung automatisch in die Dauerzahlung übernommen wird.
- Fehlt der Kreditor, wird der Prozess unterbrochen, bis der Datensatz korrekt ist.
WEG Verwaltung
SollDiff – Keine Aufteilung innerhalb von Soll-Perioden
Ausgangssituation
Im bisherigen Programmverhalten wird bei einem Vertragswechsel im WEG Bereich innerhalb einer Abrechnungs- oder Leistungsperiode die Sollstellungsdifferenz – analog zu Mietobjekten – anteilig ermittelt. Grundlage dafür ist die zeitanteilige Zuordnung der Sollstellung zum jeweiligen Eigentümer vor bzw. nach dem Wechsel.
Diese Vorgehensweise entspricht jedoch nicht der aktuellen deutschen Rechtsprechung. Demnach ist ausschließlich das Fälligkeitsdatum einer Sollstellung maßgeblich und nicht der zugrunde liegende Leistungszeitraum. Die komplette Sollstellung ist somit entweder dem Voreigentümer oder dem Nacheigentümer zuzuordnen; eine anteilige Aufteilung darf nicht erfolgen.
Auswirkung
Die bisherige Logik war in bestimmten Fällen nicht rechtskonform.
Anpassung
Es wird eine zusätzliche Variante der Sollstellungslogik bereitgestellt, die auf Basis des Fälligkeitsdatums rechnet und mandantenweit über die RE Einrichtung unter dem Inforegister Buchung - WEG: Sollstellung ohne Aufteilung aktiviert bzw. deaktiviert werden kann.
Das bisherige Verhalten (anteilige Aufteilung der Sollstellungen) bleibt standardmäßig voreingestellt.
Bei aktiviertem neuen Verfahren erfolgt die Ermittlung der Sollstellungsdifferenz wie folgt:
Vergleich des Fälligkeitsdatums jeder relevanten Sollstellungsbuchung während der Periode, in der der Vertragswechsel stattfindet mit dem Datum des Vertragswechsels (=Datum Übergang Nutzen Lasten).
Fall 1: Fälligkeitsdatum liegt im Zeitraum des Voreigentümers
→ keine SollstellungsdifferenzFall 2: Fälligkeitsdatum liegt im Zeitraum des Nacheigentümers
→ Sollstellungsdifferenz wird vollständig für die Periode erzeugtDie erste Sollstellung des neuen Vertrags muss über Sollstellung nachbuchen erfolgen.
Rückwirkende Änderungen können mehrere Perioden betreffen; jede wird separat bewertet.
Mitgliederwesen
Mitglieder – VWL aus Wohnungsbauprämie herausrechnen
Ausgangssituation
Vermögenswirksame Leistungen (VWL) wurden bisher nicht automatisch bei der Berechnung der Wohnungsbauprämie berücksichtigt.
Auswirkung
Ab dem Förderjahr 2024 müssen VWL, die auf Geschäftsguthaben umgebucht wurden, gesetzlich von der Berechnungsgrundlage abgezogen werden.
Anpassung
- Erweiterung der Berechnungslogik.
- VWL ab 2024 werden automatisch erkannt und abgezogen.
- Manuelle Korrekturen sind nicht mehr erforderlich.
Zusätzliche Hinweise
- Nur VWL ab dem Förderjahr 2024 sind betroffen.
- Frühere Jahre bleiben unverändert.
Umsatzmiete
Verbuchung Umsatzmietabrechnung
Ausgangssituation
Der Bericht Umsatzmietabrechnung drucken konnte bislang ausschließlich das Anschreiben zur Umsatzmietabrechnung erzeugen. Eine direkte Übergabe der Umsatzmieten in ein Buchblatt war nicht vorgesehen.
Auswirkung
Durch die Erweiterungen ist nun Folgendes möglich:
- Optionales Befüllen und Öffnen eines Buchblatts direkt aus dem Bericht Umsatzmietabrechnung drucken
- Vorbelegung relevanter Felder über die RE Vertrag Einrichtung
- Klarere Strukturierung der Umsatzmiete-spezifischen Informationen
- Optimierte Prozesskette von der Abrechnung bis zur Buchung
Anpassung
- RE Vertrag Einrichtung
Ein neues Inforegister Umsatzmiete wurde ergänzt. Enthalten sind:
- Umsatzmiete Verteilungscode Verkaufsfläche
(vormals im Inforegister „Allgemein“) - Umsatzmiete Abrechnungsart
(vormals im Inforegister „Allgemein“) - Umsatzmiete Buch.-Blatt Vorlage
Neue Option zur Steuerung der Vorbelegung in den Berichten Umsatzmietabrechnung drucken und Umsatz ins Buchblatt stellen. - Umsatzmiete Buch.-Blattname
Neue Option zur Steuerung der Vorbelegung in den Berichten Umsatzmietabrechnung drucken und Umsatz ins Buchblatt stellen.
- Bericht Umsatzmietabrechnung drucken
Ein neuer Optionsbereich Umsatzmiete in Buch.-Blatt stellen wurde ergänzt:
- Buch.-Blatt Vorlage für Umsatzmiete
Übernahme der Vorbelegung aus der RE Vertrag Einrichtung. - Buch.-Blattname für Umsatzmiete
Übernahme der Vorbelegung aus der RE Vertrag Einrichtung. - Buchungsdatum für Umsatzmiete
- Manuelle Eingabe erforderlich, falls keine Standardvorbelegung erfolgt.
- Automatische Vorbelegung möglich:
- Kein Datum → Feld bleibt leer
- Arbeitsdatum → aktuelles Arbeitsdatum
- Option Buch.-Blatt erstellen
- Alle drei Felder müssen ausgefüllt sein.
- Nach Erstellung des Anschreibens werden automatisch Buchblattzeilen erzeugt.
- Systemabfrage zum Öffnen des Buchblatts
Nach Erstellung kann das Buchblatt unmittelbar geöffnet werden.
Buchhaltung
Mahnberichte
Ausgangssituation
Die Layouts entsprachen nicht den aktuellen RELion-Standards. Seit Mai 2023 fokussiert RELion ausschließlich die neuen Berichten 5052485 und 5052487.
Auswirkung Die Nutzung der alten Berichte führte zu:
- Uneinheitlichen Layouts
- Höherem Wartungsaufwand
- Eingeschränkter Erweiterbarkeit
- Redundanten Altversionen ohne Optimierung
Anpassung
- Auf Basis der alten Berichte wurden 2023 zwei neue Berichte erstellt:
- 5052485
- 5052486
- Die alten Berichte 5359580 und 5359581 wurden als obsolet markiert.
- Geplante Entfernung:
- Offizielle Abkündigung: 20.11.2025 (RE12.30)
- Interne Verschiebung: März‑Release 2026
- Ab diesem Zeitpunkt stehen nur noch folgende Berichte zur Verfügung:
- 5052485
- 5052486
- 5052456
- 5052487
Fehlende Berechtigung § 48 dem RELC Accounting zufügen
Ausgangssituation
Für Funktionen im Zusammenhang mit § 48 EStG waren in RELC Accounting keine ausreichenden Berechtigungen hinterlegt.
Auswirkung
- Relevante Funktionen standen nicht zur Verfügung.
- Vorgänge konnten nicht vollständig ausgeführt werden.
- Fehlermeldungen zur Berechtigung wurden angezeigt.
- Einschränkungen bei Verarbeitung und Prüfung von Freistellungsbescheinigungen.
Anpassung
- Ergänzung der fehlenden Berechtigungen in den betroffenen Rollen.
- Zentrale Zuordnung in RELC Accounting umgesetzt.
Validierung MwSt.-Geschäftsbuchungsgruppen bei Organschaften
Ausgangssituation
In Organschaften musste in bestimmten Fällen steuerfrei verrechnet werden. Die automatische Besetzung der MwSt.-Geschäftsbuchungsgruppe durch Objektsteuerdaten führte jedoch zu fehlerhaften Steuerpflichten.
Auswirkung
Die Validierung überschreibt die korrekte MwSt.-Geschäftsbuchungsgruppe des Kreditors, obwohl steuerfreie Verrechnung erforderlich ist.
Anpassung
- Einführung einer neuen Tabelle Organgesellschaften (über ZE und Kreditor aufrufbar).
- Wird ein Kreditor dort gefunden, wird für die Erfassung die hinterlegte MwSt.-Geschäftsbuchungsgruppe verwendet.
- VA%-Ermittlung bleibt unverändert.
- Voraussetzungen:
- ZE und Kreditor müssen vor Validierung gesetzt sein.
- In der RE Einrichtung wurde ein neuer Regler ergänzt: Prüfung Organgesellschaft bei Buchung
- Bei aktiviertem Regler erscheint vor der Buchung ein Dialog.
- Nicht wirksam bei Projekten oder § 15a‑Fällen.
Optimierung der Verarbeitung § 15a Nicht anrechenbare Vorsteuer
Ausgangssituation
Bei der Berechnung der nicht anrechenbaren Vorsteuer kam es in § 15a‑Konstellationen zu fehlerhaften Ergebnissen.
Auswirkung
- Alle § 15a‑Posten wurden erneut korrigiert.
- Falsche Vorsteueranteile konnten herangezogen werden.
Anpassung
Drei wesentliche Änderungen:
- Erstmals genutzt → Startdatum Nutzung
- Verschoben hinter den Beobachtungszeitraum
- Automatische Vorbelegung
- Beschränkung der Postenauswahl im Bericht
- Rechnungen zulässig kann nicht zurückgestellt werden, solange Posten mit ungebuchter nicht anrechenbarer Vorsteuer existieren.
- Optimierte Findung der Objektsteuerdaten:
- Nach Startdatum Nutzung → Ursprüngliche Quote
- Davor oder in anderem Status → vorläufige Werte
Optimierung Dialog/Buchen § 15a Korrekturbuchungen
Ausgangssituation
Nach Erstellung des Berichts konnte das Buch.-Blatt geöffnet werden, aber eine direkte Buchung war nicht möglich.
Auswirkung Dies war nicht konsistent zu anderen steuerbezogenen Berichten.
Anpassung
- Neuer Regler Sofort buchen in der RE Steuer Einrichtung.
- Wenn aktiviert:
- Direktbuchung möglich
- In Warteschlangen ohne weitere Abfragen
Anpassung Auswahl Berichtigungsobjekt § 15a
Ausgangssituation
Berichtigungsobjekte konnten unabhängig von zeitlichen Kriterien oder korrekter Statusprüfung ausgewählt oder entfernt werden.
Auswirkung
Dies erschwerte korrekte und nachvollziehbare Buchhaltung.
Anpassung
Zwei wesentliche Optimierungen:
- Auswahl nur möglich, wenn:
- Buchungsdatum vor Ende des Beobachtungszeitraums liegt
- Bei Status „im Berichtigungszeitraum“ zusätzlich nach Startdatum
- Entfernen eines Berichtigungsobjekts nur möglich, wenn:
- Betrag der nicht anrechenbaren Vorsteuer = 0
- Nach erfolgter Rückbuchung kein Entfernen mehr möglich
Fehlerbehebung
DSGVO
Fehler mit dem Änderungsprotokoll
Ausgangssituation
Bei der Durchführung von DSGVO-Aktionen (z. B. Daten ermitteln, Anonymisierung, Stapelverarbeitung) konnte es zu Fehlermeldungen kommen. Ursache war eine Berechtigungsprüfung im Zusammenhang mit dem Änderungsprotokoll (Tabelle 405). Die Fehlermeldung trat auch auf, wenn keine tatsächliche Löschung von Protokolleinträgen beabsichtigt war. Betroffen waren insbesondere temporäre Anfragen sowie Prüfungen im Rahmen von DSGVO-Stapelprozessen.
Auswirkung
DSGVO-Prozesse konnten nicht vollständig oder fehlerfrei ausgeführt werden. Anwender erhielten Fehlermeldungen zu fehlenden Rechten, obwohl keine Aktion am Änderungsprotokoll erforderlich gewesen wäre.
Anpassung
Die Prüfung und Löschung von Änderungsprotokolleinträgen wurde angepasst. Temporäre Daten führen nicht mehr zu unnötigen Berechtigungsprüfungen. Geschützte Protokolleinträge werden nicht mehr gelöscht. Eine Löschung erfolgt ausschließlich nach endgültiger Löschung einer Anfrage vom Typ Anonymisierung im Status Erledigt.
Zusätzliche Hinweise
Die fachliche Funktion bleibt unverändert. Keine zusätzlichen Bedienhandlungen erforderlich.
Fehlermeldung bei Löschung nach Quarantäne
Ausgangssituation
Beim Löschen von DSGVO-Anfragen nach erfolgter Pseudonymisierung und ggf. Ablauf der Quarantäne trat eine Fehlermeldung auf – auch bei SUPER-Benutzern. Ursache war eine fehlende Berechtigung auf die Tabelle Änderungsprotokollposten.
Auswirkung
Abgeschlossene DSGVO-Anfragen konnten nicht gelöscht werden. Administrativ notwendige Bereinigungen waren nicht durchführbar.
Anpassung
Die erforderlichen Zugriffsrechte auf interne Tabellen werden nun korrekt mitgeführt. Der Löschvorgang kann wieder fehlerfrei ausgeführt werden.
Zusätzliche Hinweise
Keine Anpassungen durch Anwender oder Administratoren notwendig.
Betriebskostenabrechnung
Abrechnung Anschreiben – MwSt.-Spezifikation wird nicht immer mit Werten befüllt
Ausgangssituation
Bei Verwendung von MwSt.‑Klauseln und ausschließlicher Nutzung von Ausnahmen (z. B. Pauschalen) wurden die Steueranteile nicht korrekt in die MwSt.-Spezifikation übertragen.
Auswirkung
Der MwSt.-Ausweis im Anschreiben entsprach nicht den tatsächlichen Abrechnungsergebnissen.
Anpassung
Die Ermittlung und Übergabe der MwSt.-relevanten Werte für das Anschreiben wurde korrigiert. Steuerbeträge, die über Ausnahmen in die Abrechnung einfließen, werden nun bei der MwSt.-Spezifikation vollständig berücksichtigt.
- Die MwSt.-Buchungsgruppe wird korrekt in den AbrechnungsSummenposten berücksichtigt und an das Anschreiben übergeben.
- Der MwSt.-Ausweis im Anschreiben entspricht nun dem tatsächlichen Netto- und Steuerbetrag der Abrechnung.
Zusätzliche Hinweise
Bestehende Abrechnungen werden nicht automatisch aktualisiert. Bei Bedarf: Ausnahmen anwenden → Belege erzeugen.
RELion Dokumente
Manuelle Archivierung: freies Schlagwort nicht möglich
Ausgangssituation
Bei Archiven kann eine Schlagwortliste hinterlegt werden. Diese kann als Pflicht definiert werden, sodass zwingend ein Schlagwort ausgewählt werden muss. Alternativ kann die Option Nur Schlagwortliste verwenden aktiviert werden; in diesem Fall dürfen ausschließlich Werte aus der Schlagwortliste eingetragen werden.
War die Option Nur Schlagwortliste verwenden nicht aktiviert, sollte es grundsätzlich möglich sein, auch frei gewählte Werte im Feld einzutragen. Bei der manuellen Archivierung war dies jedoch nicht möglich.
Auswirkung
Bei der manuellen Archivierung eines Dokuments war es bislang nicht möglich, ein frei gewähltes Schlagwort einzugeben. Ein entsprechender Versuch führte zu einer Fehlermeldung. Zwar wird empfohlen, den Parameter Nur Schlagwortliste verwenden zu aktivieren, um beispielsweise Schreibfehler zu vermeiden. Dennoch ist es nicht sinnvoll, die manuelle Eingabe grundsätzlich zu unterbinden.
Anpassung
Das Programm wurde dahingehen angepasst, dass bei der manuellen Archivierung, sofern Nur Schlagwortliste verwenden nicht aktiviert ist, auch manuell eingetragene Schlagworte als gültig akzeptiert und in die RELion Dokumente übernommen werden.
Mietanpassung
Bei eingetragenem Kontenfilter lassen sich keine Mietanpassungszeilen erzeugen
Ausgangssituation
Bei der Erstellung von Mietanpassungszeilen im Rahmen einer Indexmietanpassung konnte es zu einem Programmfehler kommen, wenn folgende Konstellation vorlag:
- das Feld Konto Nr. Filter war gefüllt
- das Feld Sollstellungsart war leer
In dieser Situation führten betroffene Indexregeln während der Verarbeitung zu Laufzeitfehlern. Die Fehlermeldung entsprach sinngemäß: „Fehler beim Erstellen der Mietanpassungszeilen für die Indexmietanpassung.“
Durch diesen Fehler konnten Indexmietanpassungen für entsprechende Regelkonstellationen nur unvollständig oder gar nicht ausgeführt werden. In der Folge konnte es vorkommen, dass einzelne Sollstellungen nicht korrekt an den Index angepasst wurden.
Auswirkung
Die technische Verarbeitung der Indexregeln wurde an der genannten Stelle unterbrochen, wodurch der gesamte Anpassungsprozess fehlerhaft verlief. Dies betraf ausschließlich Regeln mit gesetztem Konto Nr. Filter und gleichzeitig leerer Sollstellungsart.

Anpassung
Die zugrunde liegende Fehlerursache wurde behoben. Ab sofort werden alle zulässigen Kombinationen der Felder Konto Nr. Filter und Sollstellungsart korrekt verarbeitet:
| Konto Nr. Filter gefüllt, Sollstellungsart leer | Diese Kombination wird nun fehlerfrei verarbeitet. |
| Konto Nr. Filter gefüllt, Sollstellungsart gefüllt (bereits vorher unterstützt) | Beide Felder werden als Filter bei der Ermittlung der anzupassenden Sollstellungen berücksichtigt. |
| Konto Nr. Filter leer, Sollstellungsart gefüllt (bereits vorher unterstützt) | |
| Beide Felder leer (bereits vorher unterstützt) |
Damit ist die Erstellung der Mietanpassungszeilen im Rahmen der Indexmietanpassung wieder vollständig und fehlerfrei möglich.
Zusätzliche Hinweise
- Eine Anpassung bestehender Indexregeln ist nicht erforderlich, sofern diese fachlich korrekt eingerichtet sind.
- Für Kontrollzwecke empfiehlt sich eine Überprüfung derjenigen Indexregeln, bei denen Konto Nr. Filter gefüllt und Sollstellungsart bewusst leer gelassen wurde.
- Sollten weiterhin Unstimmigkeiten auftreten, sollten zunächst die verwendeten Filterkriterien in den betreffenden Indexregeln geprüft werden.
Feld „Betrag alt Startdatum“ wird nicht gefüllt
Ausgangssituation
Aufgrund des nicht gesetzten Feldes Betrag alt Startdatum standen Anwenderinnen und Anwendern keine vollständigen Informationen über das ursprüngliche Startdatum der bisherigen Sollstellung zur Verfügung. Dies wirkte sich insbesondere auf folgende Bereiche aus:
- Historienbetrachtungen
- Prüf- und Freigabeprozesse
- Nachvollziehbarkeit einzelner Änderungsschritte
Auswirkung
Da das Startdatum der bisherigen Sollstellung nicht automatisch befüllt wurde, fehlten wesentliche Informationen für Auswertungen und Prüfroutinen. Dies konnte die fachliche Bewertung von Änderungen an Sollstellungszeilen erschweren und zu zusätzlichen manuellen Klärungsaufwänden führen.
Anpassung
Der Fehler wurde behoben. Das Feld Betrag alt Startdatum wird nun wieder wie vorgesehen automatisch befüllt – sowohl bei manuellen Mietanpassungen als auch bei Indexmietanpassungen. Damit stehen die relevanten Startdaten wieder konsistent für Prüfungen, Genehmigungen und Historienauswertungen zur Verfügung.
Zusätzliche Hinweise
Bereits bestehende Mietanpassungszeilen, die während des fehlerhaften Verhaltens erzeugt wurden, enthalten den Wert weiterhin nicht. Die Korrektur wirkt ausschließlich für neu angelegte oder geänderte Mietanpassungszeilen ab Installation des Updates.
Instandhaltung
Zugeordnete Ausstattungen werden bei der Anlage von Beauftragungen nicht eingetragen
Ausgangssituation
Bei der Anlage von Beauftragungen aus Wartungsverträgen sowie aus Schadensmeldungen wurden zugeordnete Ausstattungen nicht oder nicht vollständig in die Beauftragung übernommen.
Anlage aus Schadensmeldungen:
- Der Ausstattungscode wurde korrekt übernommen, die laufende Nummer der Ausstattung (Lfd.Nr.) jedoch nicht. Dadurch wurde nicht die konkret betroffene Ausstattung referenziert.
Anlage aus Wartungsverträgen:
- Weder der Ausstattungscode noch die Lfd.Nr. wurden übernommen. Die Beauftragung enthielt somit keine verwertbare Ausstattungszuordnung.
Auswirkung
Durch die unvollständige oder fehlerhafte Übernahme der Ausstattung konnten Beauftragungen ohne korrekte Ausstattungsreferenz entstehen. Dies führte zu:
- zusätzlichem manuellen Aufwand,
- verminderter Nachvollziehbarkeit im Bearbeitungsprozess,
- erhöhtem Risiko für Fehlzuordnungen.
Anpassung
Die Übernahmelogik wurde korrigiert und vereinheitlicht.
Zusätzliche Hinweise
Damit Ausstattungen in Schadensmeldungen korrekt zugeordnet werden können, müssen die entsprechenden Felder – insbesondere die Lfd.Nr. – ggf. über Personalisieren eingeblendet werden.
Dies gilt ebenfalls für die Seiten der Wartungsverträge und Beauftragungen, da diese Felder dort standardmäßig nicht angezeigt werden.
Verwalterhonorar
Objekt fehlt in Verkaufsrechnung
Ausgangssituation
In Verwalterhonorar‑Rechnungen wurde die Objektzeile nicht korrekt dargestellt.
Auswirkung
Verwirrung bei Prüfung und Verarbeitung; Zuordnung des Objekts war nicht ersichtlich.
Anpassung
Die Objektzeile wurde wieder vollständig integriert.
Sondereigentumsverwaltung (SEV)
Enddatum im Vertragskopf darf nicht kleiner sein als Enddatum in Vertragszeile
Ausgangssituation
Im Vertragskopf konnte ein Enddatum gesetzt werden, das kleiner war als Zeilenenddaten.
Auswirkung
Dies führte zu fachlich inkonsistenten Datenständen und erschwerte eine korrekte Pflege der Vertragslaufzeiten. Anwender mussten manuell prüfen, ob die Datenkonsistenz zwischen Kopf- und Zeilenangaben gegeben ist.
Anpassung
Es wurde eine Validierungs- und Automatisierungslogik implementiert, die abhängig von der bestehenden Vertragssituation sicherstellt, dass Vertragsende und Zeilenenddaten konsistent, nachvollziehbar und regelkonform verarbeitet werden. Die folgenden Varianten werden systemseitig unterschieden:
| Variante 1 Zwei Vertragszeilen, Vertragsende im Kopf leer, Enddatum der ersten Vertragszeile ist gefüllt | Das Enddatum der zweiten Vertragszeile kann nicht direkt gesetzt werden. Das Vertragsende im Vertragskopf muss zunächst gesetzt werden; dieses wird anschließend automatisch in die zweite Vertragszeile übernommen und validiert. Das im Kopf gesetzte Vertragsende muss größer oder gleich dem vorhandenen Enddatum der ersten Vertragszeile sein. |
| Variante 2 Eine oder mehrere Vertragszeilen, Vertragsende im Kopf wird gesetzt, Enddaten der Vertragszeilen sind leer | Das im Kopf eingetragene Vertragsende wird automatisch in alle Vertragszeilen übernommen, deren Enddatum leer ist. |
| Variante 3 Mehrere Vertragszeilen; Vertragsende im Kopf wird gesetzt; einige Vertragszeilen besitzen bereits ein Enddatum | Das Vertragsende im Kopf muss größer oder gleich dem höchsten bereits vorhandenen Enddatum der Vertragszeilen sein. Das Vertragsende wird automatisch in all jene Vertragszeilen übertragen, deren Enddatum leer ist. |
Buchhaltung
Falsche Meldung bei Vorschau „Abgrenzungsbuchung einstellen“
Ausgangssituation
Während der Vorschau erschien fälschlich die Meldung Es wurden 0 Buchblattzeilen im Buchblatt… der Buchblattvorlage …angelegt.
Auswirkung
Irritation und unterbrochener Arbeitsablauf.
Anpassung
Fehler wurde behoben; Meldung erscheint nicht mehr in der Vorschau.
Berechtigungssätze
In RELion wurden neue Tabellen der rollenspezifischen Berechtigungssätze hinzugefügt.
| Objekt ID | Objektname | Berechtigungssatz | Name |
|---|---|---|---|
| 6108 | E-Doc. Vendor Assign. History | R12 DOK | REL Dokumente Aareon |
| 6109 | EDoc. Purch. Line Field Setup | R12 DOK | REL Dokumente Aareon |
| 6110 | E-Document Line - Field | R12 DOK | REL Dokumente Aareon |
| 6112 | ED Purchase Line Field Setup | R12 DOK | REL Dokumente Aareon |
| 6113 | EDoc Historical Matching Setup | R12 DOK | REL Dokumente Aareon |
| 6114 | E-Doc. Purchase Line PO Match | R12 DOK | REL Dokumente Aareon |
| 6116 | E-Doc. PO Matching Setup | R12 DOK | REL Dokumente Aareon |
| 6120 | E-Doc Sample Purch. Inv File | R12 DOK | REL Dokumente Aareon |
| 6126 | E-Document Notification | R12 DOK | REL Dokumente Aareon |
| 6140 | E-Doc. Purchase Line History | R12 DOK | REL Dokumente Aareon |
| 6141 | E-Doc. Record Link | R12 DOK | REL Dokumente Aareon |
| 9046 | Account Payable Cue | R12 BUHA | REL Buchhaltung Aareon |
| 9088 | Top Vendors By Purchase | R12 BUHA | REL Buchhaltung Aareon |
| 9089 | Purch. by Vend.Grp.Chart Setup | R12 BUHA | REL Buchhaltung Aareon |
| 22218 | G/L Entry Review Log | R12 BUHA | REL Buchhaltung Aareon |
| 5052580 | RelC Tax Group Company | R12 BUHA | REL Buchhaltung Aareon |
| 5052589 | RelC Legal Form | R12 BUHA | REL Buchhaltung Aareon |
Die Standard Berechtigungssätze stehen als XML zur Verfügung RELion 12.33
Hinweis
Anwender, die RELC‑Berechtigungssätze sowie E‑Belege nutzen, müssen sicherstellen, dass bei den jeweiligen Mitarbeitern die erforderlichen Microsoft E‑Belege‑Berechtigungen hinterlegt sind. Microsoft liefert hierfür folgende Berechtigungen mit, die im Benutzer- bzw. Mitarbeiterprofil ergänzt werden müssen:
| E-DOC. CORE - ADMIN | E-Beleg - Admin | System | E-Document Core |
| E-DOC. CORE - BASIC | E-Beleg - Basis | System | E-Document Core |
| E-DOC. CORE - EDIT | E-Beleg - Bearbeiten | System | E-Document Core |
| E-DOC. CORE - READ | E-Beleg - Lesen | System | E-Document Core |
| E-DOC. CORE - USER | E-Beleg - Benutzer | System | E-Document Core |
Tabelleninformationen Modell
Änderungen im Datenmodell werden in den Tabelleninformationen angezeigt.